Alltag
01. Dez. 2020
·
5 Minuten Lesezeit

5 Minuten Entstressung

Ein Beitrag von:
Corinna Harles
Corinna Harles
Artikelinfo:

Sie fühlen sich von der aktuellen Situation stark belastet? Menschen finden auf sehr unterschiedlichen Wegen Entspannung und Beruhigung. Wir zeigen einige Wege auf.

Stressreduktion kurz & schnell

Sie fühlen sich von der aktuellen Situation stark belastet und denken mitunter, dass Ihnen alles zu viel wird? Gerade Eltern stehen mit den Ausgangsbeschränkungen und dem zweiten Lockdown unter besonders hohem Druck. Trotzdem, um gut für Ihre Kinder da zu sein, müssen Sie darauf achten, dass es Ihnen selbst gut geht.

 

Es ist ein wenig wie bei den Notfalls-Sicherheitsanweisungen im Flugzeug: Da wird man auch angeleitet, sich zuerst selbst die Sauerstoffmaske anzulegen, um dann seinem Kind besser helfen zu können. Also: Nehmen Sie sich kurz Zeit für sich – wir haben einige Ideen, wie Sie auch eine kleine Pause gut nützen können.

 

Menschen finden auf sehr unterschiedlichen Wegen Entspannung und Beruhigung. Wir wollen Ihnen hier einige Wege aufzeigen. Es liegt an Ihnen, zu entscheiden, welcher Umgang für Sie gut passt. Vielleicht ist es auch von Situation zu Situation unterschiedlich: Probieren Sie es aus!

  • Atmen Sie tief ein, ziehen Sie dabei fest die Schultern bis zu den Ohren – lassen Sie beim Ausatmen die Schultern los und nach hinten fallen. Dreimal wiederholen.

  • Legen Sie Ihre Hand auf den Bauch und atmen Sie so tief in den Bauch ein, dass spürbar wird, wie die Hand vom Bauch weggedrückt wird. Dann die Luft kurz anhalten und alles loslassen. Vielleicht merken Sie, dass Sie so auch die angestauten Emotionen ein bisschen mental loslassen können.

  • Wenn Sie gestresst sind und sich gerade massiv ärgern: Warum nicht auf ein Polster hauen, um Stress und Ärger abzubauen?

  • Sprechen Sie sich ein beruhigendes Mantra vor. Es könnte zum Beispiel der Satz „Ich bekomme das hin“ sein, den sie immer wieder wiederholen. Oder: „Ich darf mir eine Auszeit nehmen“.

  • Wenn Sie keine Energie mehr haben, dann müssen Sie Prioritäten setzen:

    1. Was ist jetzt wirklich wichtig?
    2. Was könnte ich für den Moment auch weglassen?
  • Wenn unsere Freunde alle weit weg sind, ist es besonders wichtig, freundlich mit sich selbst zu sein: Zeigen Sie Selbstmitgefühl. Sie könnten beispielsweise an sich selbst Worte richten wie „Es tut mir leid, dass es gerade so schwer für mich ist. Was würde ich denn jetzt gerade brauchen?“

  • Viele Menschen können Stress beim Yoga abbauen. Möglicherweise fehlt Ihnen die Zeit für eine ausgedehnte Yoga-Einheit, aber versuchen Sie doch mal eine kurze Yoga Einheit, so genannte Yoga-Quickies, die 5-10 Minuten dauern. Anregungen finden Sie online genug, oder Sie gestalten sich Ihre Yoga-Kurzeinheit einfach selbst.

  • Schenken Sie sich selbst eine Umarmung. Sich selbst zu umarmen, löst das Bindungshormon Oxcytocin aus und wirkt so beruhigend auf unser Nervensystem.

  • Me-Time 1x täglich: Machen Sie jeden Tag zumindest eine Sache für sich selbst, die Ihnen guttut oder Freude bereitet. Was das sein könnte? Wir haben ein paar Anregungen: Bereiten Sie sich eine Tasse Tee zu. Tanken Sie am Fenster Sonnenstrahlen. Lesen Sie eine Zeitschrift oder hören Sie einen Podcast (aber nichts zum Thema Corona). Bestellen Sie sich Blumen. Oder hören Sie laut Ihr Lieblingslied. Ganz egal. Hauptsache, es macht Freude und sorgt dadurch für Entspannung!

Und last, but not least:

Herausfordernde Situationen gehören zum Alltag als Eltern dazu und es ist völlig in Ordnung, wenn mal etwas nicht so klappt, wie gedacht. Wir neigen dazu, uns auf Dinge zu konzentrieren, die schwierig für uns sind. Überlegen Sie sich: Was hat heute gut funktioniert? Was ist mir gut gelungen? Und loben Sie sich selber dafür!

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