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08. März 2021
·
4 Minuten Lesezeit

Warum der Frauentag für Väter und Mütter wichtig ist

Ein Beitrag von:
Katharina Wurnig
Katharina Wurnig
Daniela Patz
Daniela Patz
Corinna Harles
Corinna Harles
Artikelinfo:

Am 8. März ist Frauentag. Frauen, insbesondere Mütter, leisten mehr Care-Arbeit und tragen den Metal Load. Unsere ganze Gesellschaft muss hier umdenken. Trotzdem: Wir haben ein paar Denkanstöße und Tipps, was man im Kleinen tun kann. Und zwar Frauen genauso wie Männer.

Am 8.3. ist Frauentag. Es ist ein Frauentag inmitten der Corona-Pandemie. Die Zeiten sind für uns alle schwer, aber Frauen sind von vielen Problemen mehr betroffen. Vor allem dann, wenn sie Kinder haben und damit sogenannte „Betreuungspflichten“. Denn: Mit Corona ist das Ausmaß der unbezahlten Arbeit, die in jeder Familie zu erledigen ist, noch viel mehr geworden. Home Schooling oder Distance Learning und Kinderbetreuung zuhause, dazu ein Haushalt, der auf Hochtouren läuft, weil die ganze Familie so viel Zeit daheim verbringt.

 

Es sind nachwievor die Frauen, die für den größeren Teil der geleisteten Care-Arbeit verantwortlich sind. Die Initiative Equal Care Day gibt den Gender Care Gap in Familien mit kleinen Kindern mit über 110% oder alltäglich über zweieinhalb Stunden, die Frauen mehr Sorgearbeit leisten, an. Diese Sorgearbeit ist viel wert. Sie hat aber keine Entlohnung.

 

Aber nicht nur das: Frauen leisten nicht nur mehr Arbeitsstunden bei Kinderbetreuung und Haushalt. Sondern übernehmen auch in höheren Ausmaß die ganze Denkarbeit rundherum, die sich aus der Organisation des Familienalltags ergibt. Als Begriff hat sich dafür „Mental Load“ etabliert.

 

Hinter einem Problem, dass so viele Frauen betrifft, liegen klarerweise strukturelle Ursachen. Unsere ganze Gesellschaft muss umdenken, auch wenn der Prozess mühsam und langwierig ist.

 

Und trotzdem, wir haben ein paar Denkanstöße und Tipps, was man im Kleinen tun kann. Und zwar Frauen genauso wie Männer.

Abgeben & loslassen

Überlegen Sie sich, was Sie schaffen und was zu viel ist. Es ist dabei durchaus nützlich, alle Aufgaben klar zu benennen und aufzulisten (ja, wenn es hilft, warum eigentlich nicht in einer Exceltabelle?). Und dann gilt: wenn notwendig, „Nein“ sagen, Grenzen setzen und zusehen, dass einen Teil der Arbeit andere übernehmen, wie z.B. der eigene Partner.

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baba, perfektionismus

Wo können Sie Abstriche machen? Frauen schreibt man oft zu, die „sozialeren Wesen“ sein. Wer aber sozial erwünschtes Verhalten zeigt, niemand enttäuschen möchte und stets für andere da ist, an dem bleibt auch viel Arbeit hängen. Wenn sich in der Schule beim Elternabend einmal keine Mutter für die nächste ehrenamtliche Aufgabe meldet: Wer weiß, vielleicht sind ja doch mehr Väter bereit?

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Freiräume erobern

Planen Sie fixe Zeiten ein, die Ihnen selbst gehören. Diese Zeiten werden genauso wie andere Termine im Familienkalender eingetragen. Genug Zeit für sich selbst ist wichtig, um Energie aufzuladen und Ressourcen zu aktivieren.

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Frauensolidarität

Die einen machen es so, die anderen so. Aber: Wir alle sitzen im selben Boot. Und darauf sollten wir Frauen und Mütter uns auch besinnen und einander gegenseitig den Rücken stärken, anstatt wahlweise „nur Hausfrauen“ oder „Karrieremütter“ kritisch zu beäugen.

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Next generation

Wir Eltern erziehen heute die Männer und Frauen von morgen. Dabei begegnen wir jeder Menge Rollenklischees. Ob es die „Mädchen, die brav mithelfen“ sind oder die Buben, die oft „wild“ sind? In jedem Fall gilt: hinterfragen! Das eröffnet Mädchen genauso wie Buben neue Möglichkeiten und Chancen.

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Entwicklungsphasen

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2.4. ist Weltkinderbuchtag: Das sind unsere Buchtipps

Die Elternseite.at startet am internationalen Kinderbuchtag mit einer neuen Serie: Wir wollen in regelmäßigen Abständen Bücher für  Kinder und Jugendliche vorstellen. Bücher und das gemeinsame Lesen können ein guter Gesprächseinstieg sein. Für die Auswahl der Bücher arbeiten wir mit Buchhändler*innen in ganz Österreich zusammen. 

Büchertipps
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Bücher zum Thema Trauer und Tod

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