Entwicklungsphasen
24. Sep. 2020
·
8 Minuten Lesezeit

Das erste Lebensjahr

Ein Beitrag von:
Elisa Stögmüller
Elisa Stögmüller
Artikelinfo:

Wie sich Kinder im 1. Lebensjahr entwickeln. Ein Überblick über die sprachliche und motorische Entwicklung und die Bindungsentwicklung

Die Voraussetzung dafür, dass ein Säugling die Vielzahl an Entwicklungen meistern kann ist, dass seine körperlichen und psychischen Grundbedürfnisse befriedigt werden. Zu den körperlichen Grundbedürfnissen zählen beispielsweise die Befriedigung von Hunger und Durst, aber auch das Bedürfnis nach einem warmen Ort und sauberer Kleidung. Unter psychischen Grundbedürfnissen versteht man unter anderem Bedürfnisse nach Nähe, Schutz, Geborgenheit und Bindung. Eine Maßangabe, die vorgibt, wie viel es von etwas braucht, um erfüllt zu sein, gibt es nicht. Jedes Baby ist einzigartig und daher braucht auch jedes Baby etwas anderes!

 

Am besten entwickelt sich ein Kind, wenn Eltern auf die individuellen Bedürfnisse ihres Kindes achten. Damit ist gemeint: Wie viel Nahrung braucht mein Kind? Wann und wie viel Nähe tut meinem Kind gut? Wann mag mein Kind in den Arm genommen werden und wann möchte es lieber in seinem Bett liegen bleiben? Welche Schlafdauer tut meinem Kind gut? Wie viel braucht mein Kind zu trinken? All dies sind Fragen, die ganz individuell beantwortet werden müssen. Eine genaue Angabe, die für jedes Kind passt, gibt es einfach nicht! Darum ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind genau beobachten und seine Signale wahrnehmen. Bereits Säuglinge kommunizieren mit Ihnen und teilen mit, was ihnen gut tut und was nicht. Manchmal sind dies jedoch nur ganz „leise“ Signale, zum Beispiel, dass ein Baby den Kopf wegdreht, wenn es nicht mehr essen will oder es sich mit den Fäustchen die Augen reibt, wenn es müde ist. Vielleicht blickt ein Baby sehr angestrengt, wenn es Blähungen hat oder quengelt in einer bestimmten Tonhöhe und Lautstärke. Diese Signale gilt es zu beobachten und zu beachten. Wenn Sie sich als Eltern Zeit nehmen, Ihr Kind kennen zu lernen, werden Sie erkennen, was für Ihr Kind gut ist und was eher nicht.

Die Sprachentwicklung im 1. Lebensjahr

Im 1. Lebensjahr finden vor allem viele wichtige Vorbereitungen für das Sprechen statt. Säuglinge sind sozusagen im ersten Schritt mit den Vorübungen beschäftigt, um dann ein paar Monate später sprechen und eine Sprache zu lernen.

 

Der Säugling kommt mit einem voll funktionsfähigen Gehör auf die Welt und ist zu Beginn vor allem am Ausdruck der Stimme interessiert, der gesprochene Inhalt ist vorerst nicht wichtig. Die meisten Erwachsenen sprechen ohne darüber nachzudenken mit Säuglingen in der sogenannten Babysprache. Diese zeichnet sich durch sehr einfaches, langsames, wiederholendes und besonders betontes Sprechen aus. Außerdem wird das Gesprochene meist von übertriebener Gestik und Mimik begleitet. Diese eher ungewöhnliche Art und Weise zu sprechen erleichtert dem Säugling den Spracherwerb.

 

Säuglinge beginnen mit zwei Monaten zu gurren und machen Vokallaute („oh-oh“, „ah-ah“). Bis zum dritten Lebensmonat nimmt das Schreien des Babys ab, stattdessen drückt es sich immer mehr und mehr durch Vokale und Lauten aus. Mit etwa vier Monaten beginnen Babys zu lallen, fügen Konsonanten („p“, „b“, „m“) hinzu und wiederholen Silben und es entstehen Lautfolgen („bah bah bah“, „gah gah gah“). Mit ca. sieben Monaten beginnen Babys viele Laute der gesprochenen Sprache um sie herum nachzuahmen. Ab etwa dem achten Lebensmonat enthält das Lallen Konsonant-, Vokal- und Intonationsmuster. Säuglinge beginnen außerdem Gesten zu benutzen (z.B. auf etwas zeigen) und Wörter zu verstehen. Circa mit neun Monaten beginnen Babys, sich für Gespräche zu interessieren und hören interessiert zu, wenn Erwachsene miteinander sprechen. Mit etwa zwölf Monaten sagen Kleinkinder ihre ersten Worte.

 

Beim frühen Spracherwerb treten individuelle Unterschiede auf, da jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo hat. Spricht ein Kind seine ersten Worte beispielsweise erst mit fünfzehn Monaten ist dies vollkommen in Ordnung. Das ist weder gut, noch schlecht und auch kein Grund zur Sorge. Es kommt viel eher darauf an, dass ihr Kind gurrt, lallt und Laute erzeugt sowie, dass Sie und ihr Kind gemeinsam die Aufmerksamkeit auf etwas lenken können. Daran können Sie nämlich erkennen, ob das Gehör eines Kindes funktioniert und, ob es mit der Zeit versteht, was ein Wort bedeutet. Gehörlose Kinder beginnen zwar auch zu brabbeln, sind aber, da sie die Sprache um sich herum nicht hören, nicht in der Lage, ihre Laute weiterzuentwickeln und Gesprochenes nachzuahmen. Ein Baby, das hört, wird ab dem sechsten Monat immer mehr und verschiedene Laute produzieren.

 

Erwachsene können ein Baby in seinem Spracherwerb unterstützen, indem sie auf das Gurren, Lallen sowie andere Laute reagieren und „antworten“. Es ist auch sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf einen gemeinsamen Punkt zu richten und zu benennen, was der Säugling betrachtet. Des Weiteren können Eltern ihre Kinder beim Sprechen lernen unterstützen, wenn sie es in eine Unterhaltung einbauen oder ihm erklären, was gerade um es herum passiert. Es kommt dabei weniger darauf an, ob es etwas Besonderes ist, das Sie Ihrem Kind erzählen. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Kind sprechen! Das können ganz alltägliche und unaufgeregte Inhalte sein, wie zum Beispiel mitsprechen, wenn man den Säugling oder sich selbst anzieht.

Die motorische Entwicklung im 1. Lebensjahr

Nach der Geburt ist der Säugling in seinen Bewegungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt und daher vollkommen auf die Pflege und Hilfe eines Erwachsenen angewiesen. Das Ungeborene kann sich im Fruchtwasser beinahe schwerelos bewegen, während das Neugeborene zuerst lediglich mit seinen Händen rudern, seinen Beinen strampeln und ein wenig sein Köpfchen drehen kann. Die Bewegungen des Neugeborenen sind überwiegend ungerichtet und passieren eher automatisch und reflexhaft. Das Neugeborene muss sich erst an die neuen Bedingungen seiner Umwelt gewöhnen. Reflexe wie der Saug- und Schluckreflex sind lebenswichtig für den Menschen.

 

Die Entwicklung der Motorik gliedert sich in Grob- und Feinmotorik. Grobmotorik bezeichnet großräumige Bewegungen des ganzen Körpers, die unter anderem der Fortbewegung dienen (kopfheben, robben, krabbeln, stehen, laufen). Feinmotorik bezieht sich, wie der Name bereits vermuten lässt, auf feine und präzise Bewegungen (greifen, anfassen, aufheben, zupacken).

 

In den ersten Lebensmonaten entwickelt sich die Kontrolle des Kopfes. Mit circa drei Monaten kann ein Baby seinen Kopf im Sitzen und in Bauchlage halten. So kann es nun auch Personen mit den Augen verfolgen. Mit drei bis fünf Monaten setzt das gezielte Greifen ein, dies sind die ersten willentlichen Bewegungen. Mit vier bis fünf Monaten, wenn Babys die ersten Versuche starten, sich aufzusetzen, werden die Hände zum Ertasten von Gegenständen genutzt. Es gelingt dann, einen Gegenstand in einer Hand zu halten und ihn mit den Fingern der anderen Hand zu greifen und ihn von einer zur anderen Hand zu geben. Im Alter von sechs Monaten kann das Kind seinen Kopf seitlich drehen und nach oben und unten schauen. In den ersten sechs Lebensmonaten geht das Baby in Bauchlage von einer Beuge- in eine Streckhaltung über, in Rückenlage ist es genau umgekehrt. Zu Beginn des siebten Lebensmonates können die Arme immer unabhängiger von einander eingesetzt werden. Es ist möglich, nur einen Arm nach einem Ding auszustrecken anstatt beider. In den folgenden Monaten verbessert sich die Fähigkeit, zielgerichtet nach beweglichen Objekten zu greifen. Etwa mit acht bis zehn Monaten beginnen die ersten Versuche, sich fortzubewegen. In der Regel starten Babys beispielsweise damit, sich um die eigene Achse zu drehen. Anschließend lernen sie Fortbewegungsmethoden wie robben und krabbeln. Mit circa neun Monaten gelingt das freie Sitzen und einige Wochen später beginnt ein Kind aufzustehen.

 

Zum Ende des 1. Lebensjahres kann das Baby seinen Daumen in Opposition zu den anderen Fingern nutzen. Dies wird auch als Pinzettengriff bezeichnet. Damit gelingt es, Rosinen zu greifen, Blumen zu pflücken oder an Knöpfen zu drehen. Zwischen dem achten und dem elften Monat werden greifen und zupacken gut beherrscht. Es wird angenommen, dass das Greifen von allen motorischen Kompetenzen am wichtigsten für die kognitive Entwicklung ist, da es vollkommen neue Optionen eröffnet, die Welt zu erforschen. Durch betasten, greifen, drehen und beobachten lernt das Kind beispielsweise, wie sich Gegenstände anfühlen, wie sie aussehen oder was passiert, wenn es sie loslässt.

 

Die motorische Entwicklung bei Säuglingen ist ein Reifungsprozess. Dieser läuft von Baby zu Baby unterschiedlich schnell ab und kann auch verschieden aussehen. Das Auftreten einer motorischen Kompetenz, zum Beispiel des Laufen kann nicht durch üben beschleunigt oder hervorgerufen werden. Wie bei vielen anderen Entwicklungen in der Kindheit gilt auch hier, jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Es ist weder besser noch schlechter, wenn Ihr Kind etwas früher oder etwas später laufen lernt. Ihr Kind wird die ersten Schritte tun, wenn es dazu bereit ist. Ist eine motorische Fähigkeit dann aber gereift, braucht ein Kind Raum und viele unterschiedliche Möglichkeiten, um sich bewegen und erproben zu können. Die Differenzierung seiner motorischen Fähigkeiten ist davon abhängig, welche Bewegungserfahrungen es machen kann. Wichtig ist, dass Kleinkindern so viel Raum wie möglich gegeben wird, damit sie ihrem Bewegungs- und Neugierdeverhalten freien Lauf lassen können. Als Eltern/Elternteil sollte man dabei darauf achten, dass die Wohnung so eingerichtet ist, dass das Kind sicher und keiner Gefahr ausgesetzt ist. Medikamente, Putzmittel, Pflanzendünger, schwere Gegenstände, Scheren, Messer, also all jenes, das für kleine Kinder gefährlich sein kann, muss so aufbewahrt werden, dass es für das Kleinkind unerreichbar ist.

 

Bereits Säuglingen tut es gut, sich frei bewegen zu können. Es ist zu empfehlen, den Säugling abwechselnd in Bauchlage, Rückenlage oder in einer Babywippe zu positionieren, damit er unterschiedliche Möglichkeiten hat, sich zu bewegen. Außerdem mögen es Säuglinge, berührt zu werden. Aktivitäten mit Körperkontakt wie Baden, Babymassage oder das Tragen in einer Babytrage oder einem Tragetuch tun dem Baby gut und erfüllen sein Bedürfnis nach Körperkontakt.

Die Bindungsentwicklung im 1. lebensjahr

Als Bindung wird das zeitlich und räumlich überdauernde emotionale Band, das eine Person zu einer anderen bestimmten Person hat und diese beiden Personen verbindet, bezeichnet. Besteht eine positive Bindung zu einem Menschen, tut einem dieser Mensch gut und seine Nähe vermittelt Geborgenheit und Schutz. Bindung ist für uns Menschen so wichtig wie Nahrung oder Sauerstoff. Dem Säugling sichert die emotionale Bindung zu einer Bindungsperson sein Überleben.

 

Bindung beruht auf dem Bedürfnis nach Geborgenheit, Sicherheit und Schutz. Damit dieses Bedürfnis erfüllt werden kann und es dem Säugling bzw. einem Kind gut geht, ist die Nähe, Pflege und Zuwendung einer vertrauten Person notwendig. Die Bindung eines Kindes an die Eltern oder andere Bezugspersonen entsteht durch gemeinsame Erfahrungen.

 

Nach John Bowlby, einem der wichtigsten Vertreter der Bindungstheorie, entwickelt der Säugling in den ersten 12 Monaten eine spezifische emotionale Bindung an die primäre(n) Bezugsperson(en). Die primäre(n) Bezugsperson(en) sind meistens die Mutter und/oder der Vater. Daher binden sich Säuglinge meist an die Eltern. Es ist aber auch möglich, dass eine andere Person, die sich um den Säugling kümmert, eine Bindungsperson wird. Der Säugling etabliert eine Bindung zu der oder den Person(en), die ihn in seinen ersten Lebensmonaten versorgen und pflegen. Kinder können ein sicheres oder ein unsicheres Bindungsmuster entwickeln. Wobei das unsichere Bindungsmuster nochmals in unsicher-vermeidend und unsicher-ambivalent unterteilt wird. Keines der eben genannten Bindungsmuster ist eine Bindungsstörung. Ebenso ist keines der unsicheren Bindungsmuster krankheitswertig. Unsicher gebundene Personen können genauso Beziehungen aufbauen und führen. Trotzdem stellt eine sichere Bindung eine Ressource dar und wirkt sich positiv auf das Leben eines Menschen aus. Sichere Bindungen erleichtern das Explorieren und fördern somit auch die kognitive Entwicklung. Ein sicher gebundenes Kind hat seine Bezugspersonen als konstant und verlässlich erlebt. Es weiß, dass seine Bezugspersonen da sind, wenn es sie braucht. Damit kann es seine Aufmerksamkeit und Konzentration der Umwelt zuwenden und muss seine Energie nicht dafür verwenden, um sich Schutz zu sichern.

 

Für die Entwicklung einer sicheren Bindung ist es wichtig, dass die primäre Bezugsperson verlässlich und stabil für den Säugling da ist und angemessen und prompt auf ihn reagiert. Das heißt, ein weinender Säugling sollte keinesfalls ignoriert werden. Es ist wichtig, dass die Signale des Säuglings wahrgenommen und richtig interpretiert werden, um dann angemessen und schnell zu reagieren.

Für die Entwicklung einer sicheren Bindung ist es außerdem gut, wenn die Bezugsperson und der Säugling in wechselseitigem emotionalem Austausch sind. Der Säugling kommuniziert in seinen ersten Lebensmonaten über Blickverhalten, Mimik und Laute. Für die Entwicklung einer sicheren Bindung ist es förderlich, wenn die Bezugsperson Blickkontakt mit dem Säugling aufnimmt, sein Befinden erkundet und sich mit ihm abstimmt. Durch sprachliche Rückmeldung kann das Befinden des Babys gespiegelt werden. Beim Sprechen mit dem Säugling sollte eine kindzentrierte Sprache verwendet werden. Eine kindzentrierte Sprache zeichnet sich durch sehr deutliches Sprechen, hohe Tonlage, übertriebene Satzmelodie, Pausen zwischen den einzelnen Phrasen, besondere Betonung wichtiger Wörter, Wiederholungen und Vermeidung von komplizierten Sätzen aus. Der wechselseitige Austausch und die wechselseitige Abstimmung wirken sich positiv auf die Bindungsentwicklung aus. Außerdem haben feinfühlige Berührungen und Körperkontakt einen positiven Effekt auf die Bindungsentwicklung.

 

Bis zum dritten Lebensmonat orientiert sich das Baby beinahe ausschließlich an den Eltern, danach beginnt es sich seiner Umgebung zuzuwenden. Schon in den ersten Lebensmonaten kann das Kind zwischen vertrauten und fremden Personen unterschieden. Trennungsangst und Fremdeln setzten ungefähr mit sechs bis neun Monaten ein. Wie stark dieses Verhalten ausgeprägt ist, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Ab dem 6. Lebensmonat bekommen Kinder vermehrt Interesse und Neugierde für ihre Umwelt. Das Kind erlebt nach dem 6. Lebensmonat unterschiedliche Bedürfnisse, einerseits will es die Welt erkunden, andererseits will es den Schutz und die Nähe der Bindungsperson. Die Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen sind dann der sichere Hafen, von dem aus das Kind die Umwelt erkunden kann.

Dieser Artikel wurde auf Basis der folgenden Literatur erstellt:

 

Berk, L. E. (2005). Entwicklungspsychologie. München: Perason Studium.

 

Brisch, K. H. (2019). Bindungsstörungen. Von der Bindungstheorie zur Therapie. Stuttgart: Klett-Cotta.

 

Largo, R. H. (2016). Babyjahre. Entwicklung und Erziehung der ersten vier Jahre. München/Berlin: Piper.

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