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22. Dez. 2021
·
7 Minuten Lesezeit

Weihnachtsstimmung trotz Corona

Ein Beitrag von:
Katharina Wurnig
Katharina Wurnig
Artikelinfo:

Wir feiern heuer bereits das zweite Jahr ein Weihnachten in der Pandemie unter belasteten Umständen. Das ist nicht leicht und wir sind vielleicht traurig oder verärgert. Lesen Sie hier Ideen und Anregungen, wie Sie das Weihnachtsfest trotzdem schön gestalten können.

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres.

Während Sätze wie dieser bei manchen Menschen die Vorfreude wecken, fühlen sich andere durch große Erwartungen auch unter Druck gesetzt.

 

Die Pandemie macht es uns nicht leichter, denn wir leben nun mal in belasteten Umständen. Vieles im Alltag ist anders als gewohnt, und auch Weihnachten wie früher gibt es nicht mehr. Wir müssen uns von manch liebgewonnener Tradition verabschieden und sind darüber vielleicht traurig oder verärgert – das ist völlig verständlich und ok so und es ist  wichtig, diese Gefühle auch zuzulassen.

 

Es kann helfen, sich das bewusst zu machen und gleichzeitig offen für Neues zu sein, um trotz Corona eine schöne Weihnachtszeit zu erleben.

  • Ein Beispiel:

    Schon der Advent war durch einen neuerlichen Lockdown anders als in unseren Erinnerungen. Vielleicht haben Sie statt einem Besuch beim Christkindlmarkt diesmal einen winterlichen Spaziergang mit der Familie gemacht und danach Tee und Kekse zuhause genossen. Oder bei Kerzenlicht Weihnachtslieder gehört?

    Dann haben Sie hier gemeinsam einen Weg gefunden, aus den schwierigen Umständen etwas Positives zu ziehen.

klein, aber fein

Viele Familien feiern bereits das zweite Jahr in Folge in wesentlich kleinerer Runde. Die Großeltern sind nicht dabei, wenn sie zur Risikogruppe gehören. Cousins und Cousinen werden von manchen schmerzlich vermisst. Das ist nicht einfach zu akzeptieren.

 

Vielleicht können Sie die Einschränkungen auch als eine Chance sehen, manchen Aufwand zu hinterfragen. Hinter dem großen Festmahl stehen viele Stunden Vorbereitungsarbeit, die Sie stattdessen z.B. für eine gemeinsame Aktivität als Familie nutzen können. Wer weiß, womöglich entsteht so in Ihrer Familie eine neue schöne Tradition? Ein kleineres Weihnachtsfest erspart jedenfalls Stress und kommt damit den Gedanken von Besinnlichkeit und der stillen Jahreszeit näher. 

 

Sie können auch überlegen, mit wem Sie wirklich gerne feiern und wie Sie Familienzusammenkünfte in Zukunft gestalten wollen. Wenn Sie zu denen gehören, die Verwandtentreffen niemals „nervig“ gefunden haben und den Trubel einfach nur geliebt haben, dann hilft es, sich in Erinnerung zu rufen, dass es nächstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen kann. Und Vorfreude ist doch die schönste Freude!

Frau im Freien  winterlich mit Weihnachtsmütze trinkt heißes Getränk aus Becher

koste es, 

was es

wolle?

Die Pandemie ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Viele Familien sind auch von den wirtschaftlichen Folgen betroffen. Jobverlust, Kurzarbeit, Umsatzeinbrüche, davon hören wir täglich in den Nachrichten. Auch zu Weihnachten lassen sich die Sorgen und Ängste nicht ausblenden, wie es weitergehen soll.

 

Sie können Ihren Kindern aber auch, wenn das Geld knapp ist, ein schönes Fest gestalten! Z.B. indem Sie Weihnachtsdeko gemeinsam selber machen, Geschenke refurbed oder Second-Hand kaufen oder sich als Familie ein gemeinsames Erlebnis schenken. Mehr Tipps hierzu finden Sie in unserem Geschenke-Ratgeber.

 

Überlegen Sie als Familie bzw. als Eltern gemeinsam, was Ihnen wichtig ist und wie Sie sich eine schöne Zeit machen können trotz Corona-Einschränkungen.

große erwartungen

Eltern wollen das Beste für ihre Kinder… und haben dadurch oft sehr hohe Ansprüche an sich selbst und wie die Dinge ablaufen sollten. An Weihnachten kann das schon mal im Streit enden, wenn Erwartungen und Realität aufeinandertreffen. Vor allem, wenn die Erwartungen und Wünsche der verschiedenen Familienmitglieder nicht dieselben sind. Die langanhaltende Belastung und hohe Erschöpfung durch Lockdowns etc. sorgen noch zusätzlich für angespannte Nerven. 

 

Wir haben in einem eigenen Artikel schon zusammengefasst, wie Sie als (Eltern)-Paar durch die Corona-Krise kommen. Vielleicht sind hier ja auch für Sie wertvolle Anregungen dabei.

 

Allgemein kann man sagen: Es ist immer hilfreich, abzuklären, was sich die einzelnen Familienmitglieder überhaupt vorstellen und wünschen. Gemeinsam zu überlegen, wie der Aufwand und damit der Stress reduziert werden kann. Und zusammen zu helfen und die Aufgaben fair zu verteilen, damit nicht alles an einer Person hängen bleibt.

 

Um für Entspannung zu sorgen, können die Krise und schwierige Gespräche insgesamt an den Weihnachtsfeiertagen auch ein wenig ruhen gelassen und nicht unbedingt als Tischgespräch gewählt werden. 

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Nähe trotz Social distancing

Weihnachten ist auch das Fest der Nächstenliebe und der Wunsch nach einem Wiedersehen mit der Familie nur allzu verständlich.

 

Vielleicht können Familientreffen ins Freie verlegt werden und als Spaziergang mit Punsch stattfinden (wenn die Angehörigen nahe genug wohnen)?

 

Oder Sie gestalten das Zusammentreffen als großen Video-Call. Das ist bestimmt besser als nichts, um einander nahe zu bleiben und verkürzt die Zeit bis zum nächsten echten Kontakt.

frohe weihnachten!

Bliebt für uns noch zu sagen: Wir wünschen allen unseren Leser*innen frohe Weihnachtstage! Genießen Sie die Zeit, erholen Sie sich gut und starten Sie mit Zuversicht ins neue Jahr. Das Team der Elternseite.at erlaubt sich auch eine kleine weihnachtliche Auszeit. Wir sind ab Montag, 3.1. 2022 wieder mit Beratungsterminen für Sie da und Sie können bereits jetzt Ihren Termin buchen.

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