Alltag
25. Feb. 2021
·
4 Minuten Lesezeit

Sommerplanung für Familien… 5 Ideen, wie Sie es trotz Corona-Unsicherheit angehen können

Ein Beitrag von:
Katharina Wurnig
Katharina Wurnig
Artikelinfo:

Die ersten warmen Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an - oft der Zeitpunkt, wo Familien loslegen, um den Sommer zu planen. Im Moment ist das nicht so einfach, die Ungewissheit nervt. Was Sie tun können, um den Umständen entsprechend positiv nach vorne zu blicken.

In der Schule ist das zweite Semester voll angelaufen, die ersten warmen Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an. Für viele von uns ist das der Zeitpunkt für die Sommerplanung. Entweder, weil es einfach die schönste Zeit des Jahres ist, auf die die Vorfreude bereits groß ist. Oder einfach, weil der Arbeitgeber schon längst wissen will, wann man denn bitte seinen Urlaub nehmen möchte.

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Das Abwarten und die Nicht-Planbarkeit nervt.

Berufstätige Eltern vs. 9 Wochen Ferien

So oder so, im Moment ist das alles nicht so einfach. „Werden wir ans Meer fahren können?“, fragen sich die einen. Werden die Kinder die Ferienzeit bei den Großeltern verbringen können, weil diese ihre Corona-Schutzimpfung bereits erhalten haben?“, überlegen andere. Und wieder andere bewegt die Frage: „Wird das Ferienlager oder das Trainingscamp vom Fußballverein stattfinden können?“

 

Wie kann man nun aus dieser frustrierenden Situation herauskommen? Wir haben 5 Ideen, was Sie tun können, um den Umständen entsprechend positiv nach vorne blicken können!

 

#1 Benennen

Zunächst müssen Sie sich überhaupt einmal darüber im Klaren sein, dass Sie sich in einer Lage befinden, die Gefühle wie Stress und Frustration bewirken kann. Und als nächstes? Es ist wichtig, sich diese negativen Gefühle auch zu erlauben. Denn: Die Akzeptanz der Situation ist meist erst möglich, wenn man Enttäuschung zulässt und dann auch die Traurigkeit darüber, dass die Situation anders ist als man es gerne hätte.

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#2 Rauslassen

Reden Sie drüber, mit einer Freundin oder mit wem auch immer Sie Lust haben, sich auszutauschen. Wenn der Grant zu sehr den Alltag bestimmt, kann auch Sport ein gutes Mittel sein, um sich abzureagieren. Also besser draußen aktiv sein und eine Runde laufen als passiv am Sofa zu sitzen.

 

Kinder haben meist feine Sensoren und spüren die Stimmungen ihrer Eltern genau: Sprechen Sie ruhig mit Ihren Kindern darüber, was Sie bewegt. Wichtig ist, den Kindern die Situation zu erklären, damit sie nicht denken, dass sie womöglich schuld daran sind.

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#3 Leben im hier und jetzt

Im „hier und jetzt leben“ hört sich einfach an - und ist doch gar nicht so leicht. Wir neigen dazu, der Vergangenheit sentimental nachzuhängen und von der Zukunft zu träumen. Und beides kann man - anders als die Gegenwart - nicht beeinflussen.

 

Versuchen Sie einmal, auf das Momentane zu fokussieren. Wenn Ihnen das schwerfällt, hier ein Tipp: Schauen Sie, wie (Ihre) Kinder das machen! Kinder sind oft so ins Spiel vertieft, dass sie alles rundherum vergessen. Oder Sie überlegen, was am heutigen Tag „trotzdem“ schön war.

 

 

Kinder lachen laut und oft – auch wenn die Umstände nicht ideal sind.

# 4 Trotzdem: Urlaub fix einplanen

Auch wenn man noch nicht sagen kann, wie es im Sommer 2021 möglich sein wird, die Ferien zu genießen: Man kann aber fix eine Auszeit planen. Eine Zeit, wo man die Aufmerksamkeit nicht teilen muss zwischen Home Office und Kinderbetreuung. Sondern wo man wirklich gemeinsam Aktivitäten als Familie machen kann. Sicher gibt es auch in Ihrer Umgebung viele Möglichkeiten für Unternehmungen.

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#5 plan b

Ja. Es kann sein, dass Pläne nicht aufgehen. Dass es anders läuft, als gedacht. Dann muss man einen Plan B machen. Wichtig ist: Man sollte sich jetzt nicht stoppen lassen, bestimmte Annahmen zu treffen. Das gibt auch eine gewisse Struktur vor und damit Sicherheit. Und die brauchen wir alle, gerade in unsicheren Zeiten.

 

Außerdem: Wir sind zwar kein Reisebüro, aber... Wer einen Urlaub buchen möchte, fährt dieses Jahr sicher gut mit einer Stornoversicherung.

 

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Ein Gespräch bringt Entlastung. Wenn Sie noch Fragen haben oder Ihre persönliche Situation besprechen wollen: Melden Sie sich bei uns!   

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