26. Nov. 2020
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5 Minuten Lesezeit

Eltern-Lehrer-Gespräche als Chance

Ein Beitrag von:
Corinna Harles
Corinna Harles
Artikelinfo:

Wie Sie sich vorbereiten können, wenn Sie als Elternteil zum Gespräch in die Schule gebeten werden. Beim Eltern-Lehrer-Gespräch kommt es darauf an, die richtigen Worte zu finden. Unsere Tipps können dabei helfen. 

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor

Überlegen Sie, welche Punkte Sie unbedingt besprechen möchten, das hilft einerseits dabei, nichts zu vergessen, kann aber auch dazu beitragen, bei sachlichen Argumenten zu bleiben. Gerade wenn man von sich weiß, dass man auch schnell emotional werden kann, hilft der Blick auf den Notizzettel, um wieder etwas abzukühlen. Zusätzlich trägt die Vorbereitung dazu bei, dass Sie Ihre Anliegen selbstsicher vortragen können.

Beginnen Sie das Gespräch mit etwas Positivem

Entweder mit einer netten Rückmeldung, die Ihr Kind hinsichtlich des Lehrers gegeben hat oder zeigen Sie Verständnis, z. B. mit "Der wievielte Elternteil bin ich denn heute schon? Respekt für Ihre Geduld."

Bleiben Sie sachlich

Wichtig ist es auch, sachlich zu bleiben und das Wohl Ihres Kindes im Auge zu behalten. Es geht nicht darum, sich vor einer Lehrkraft klein zu machen, sondern klug vorzugehen, um das Beste für den eigenen Nachwuchs herauszuholen. Das ist zwar nicht immer einfach, da oft Emotionen mit im Spiel sind, lohnt sich aber.

Fragen statt Vorwürfe

Schwierige Themen verpackt man am besten in Fragen. Haben Sie z. B. das Gefühl, dass das Kind unfair benotet wird, so können Sie die Schularbeit mitnehmen und nachfragen, wie es zu der Note gekommen ist. Das gibt der Lehrkraft auch die Möglichkeit, eventuelle Fehler einzuräumen. Sind Lehrer und Schüler aneinander geraten, kann man nach der Sichtweise der Lehrkraft fragen und dann feststellen, dass es offenbar unterschiedliche Blickwinkel dazu gibt. In Extremfällen bitten Sie um ein Gespräch zu dritt, z. B. gemeinsam mit dem Direktor.

Offenheit hilft

Seien Sie ehrlich, wenn es im Moment Schwierigkeiten gibt, die sich auf die schulischen Leistungen auswirken (z. B. ein Trauerfall oder auch Liebeskummer des Kindes). Denn die Lehrkraft kann nur dann Rücksicht nehmen, wenn sie auch davon weiß.

Gehen Sie auf Vorwürfe nicht ein

Es lohnt sich, Vorwürfe zu überhören, wenn Sie im Gespräch persönlich angegriffen werden sollten. Bringen Sie das Gespräch wieder auf eine sachliche Ebene mit: "Was können wir beide tun, um die Situation zu verbessern?"

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