Eltern
16. März 2022
·
7 Minuten Lesezeit

 2 Jahre Corona: was wir Positives mitnehmen können

Ein Beitrag von:
Katharina Wurnig
Katharina Wurnig
Corinna Harles
Corinna Harles
Artikelinfo:

Die Corona-Pandemie ist eine Ausnahmesituation, die seit ganzen zwei Jahren andauert. Viele von uns sind stark belastet, da gibt es auch nichts schönzureden. Trotzdem: Den 2. Jahrestag des ersten Lockdowna wollen wir nützen, um auf positive Dinge hinzuweisen, die wir (vielleicht) aus der Krise mitnehmen können. 

Am 16. März 2020 hat in Österreich der erste Lockdown begonnen. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und die Pandemie hat uns alle sehr gefordert. Familien waren ganz besonders betroffen. Leider ist der Ausbruch des Corona-Virus auch jetzt noch nicht ausgestanden. Und doch haben wir es ziemlich weit geschafft!

 

Wir möchten zwei Jahre nach dem Moment, wo zum ersten Mal Kontaktbeschränkungen, Social Distancing und Isolation Teil unseren Alltags geworden sind, ins Bewusstsein rufen, was Sie aus dieser Zeit für sich mitnehmen können und Ihre ganz persönlichen Erfolge bei der Bewältigung der Pandemie in den Mittelpunkt stellen.

Am 16. März 2002 kam es in Österreich zum ersten Lockdown.

#1 baba, perfektionismus

In einer Ausnahmesituation schafft niemand alles gleichzeitig und perfekt. Man muss also die eigenen Ansprüche überdenken und überlegen: Was ist realistisch möglich? Was ist wichtig, wo kann ich Abstriche machen? Nehmen Sie sich diese Einstellung mit: Sie wird Sie auch andere Herausforderungen leichter bewältigen lassen.

#2 Auszeiten brauchen Planung

In Zeiten von Lockdowns und tagelangem Zuhause sein war es kaum vermeidbar, dass Beruf und Privatleben verschwimmen, die Arbeit nie endet. Sie mussten also beginnen, selbst kleine Auszeiten bewusst zu planen. Vielleicht haben Sie auch gemerkt, dass Sie erholt und ausgeruht mehr Energie haben, um alle anstehenden Aufgaben zu erledigen. Behalten Sie das bei: Auszeiten, zumindest kurze, sollte man ohne schlechtes Gewissen nehmen. Schließlich sorgen entspannte Eltern auch eher für entspannte Kinder.

nehmen
Sie sich zeit 

für eine

pause!

#3 Selbstvertrauen gewinnen

Ich – kann – die – Krise – bewältigen. Sagen Sie sich diesen Satz ruhig laut vor. Sie können stolz auf sich sein, was Sie in den letzten beiden Jahren alles geschafft haben. Nehmen Sie sich dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ruhig mit in den Post-Corona-Alltag. Damit überstehen Sie auch künftige Krisen besser. Vielleicht hilft Ihnen auch, sich bewusst zu machen, dass eine schwierige Situation nicht von heute auf morgen vergeht. Aber Schritt für Schritt geht es weiter und wird irgendwann besser.

  • Gut zu wissen:
    Gefühle wie Wut, Ärger und Frust sind normale Reaktionen in Belastungssituationen und ein wichtiger Veränderungsimpuls. Wut, Ärger und Frust können durch wenig Raum für sich selbst schneller entstehen. Das Wahrnehmen und Ansprechen ist wichtig, um Eskalation zu vermeiden. Wenn Sie diese Gefühle empfunden haben, ist das kein Zeichen einer Niederlage.

#4 Aus Langeweile kann Kreativität entstehen

Mir ist fad“ –  das haben Sie bestimmt von Ihrem/n Kind(-ern) oft gehört im vergangenen Jahr. Und wahrscheinlich haben Sie es sich selbst auch immer wieder gedacht. Aber Sie haben vielleicht auch gemerkt, wie aus der Langweile Ideen entstehen. Die sonst vielleicht nicht gekommen wären. Vielleicht haben Sie sogar zusammen mit ihren Kindern ein neues Hobby entdeckt, etwas, was Sie gerne gemeinsam machen.

Online-Videoberatung

Als Eltern müssen Sie nicht alles alleine schaffen.  Wenn Sie sich zusätzliche Unterstützung holen möchten, sind wir gerne mit individueller Beratung für Sie da. 

 

 

 

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